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| Beitrag inkl. Anworten zu: "Startschwierigkeiten R25/3" | |
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Juergen L. (Eingetragener Nutzer)
(3 Beitr., 2 Antw.)
| Startschwierigkeiten R25/3
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Hallo Oldtimerkameraden,
seit August letzten Jahres bin ich stolzer Besitzer einer R 25/3 (original 8000 km). Nachdem sie ca. 40 Jahre in einem Zimmer gestanden war, haben wir einen ersten Startversuch unternommen, und der Motor lief tatsaechlich . Beim zweiten Versuch ging jedoch nichts mehr. Daraufhin wurde der Zylinderkopf geschliffen und die Ventile gereinigt (von einem Profi).Ging immer noch nicht zu starten. Kondensator wurde erneuert, neue Batterie, Zuendung optimal eingestellt; wieder nichts. Beim erneuten Zerlegen wurden Schleifspuren am Kolben festgestellt. Kolben wurde erneuert (von einem Profi), Ventilspiel eingestellt, sehr gute Kompression). Nun schien der Moment gekommen, dass ein Oldtimer mehr auf der Strasse laeuft. Die Freude hielt aber nur kurz an. Ich bin ca. 500 m gefahren, habe mich noch kurz unterhalten und dann ging der Motor aus. Alle weiteren Startversuche waren vergeblich. Zwei Tage spaeter lief der Motor dann wieder (Ladekontrollleuchte erlischt, Lichtmaschine laedt offensichtlich, Licht wird bei hoeherer Drehzahl heller). Startversuche des warmen Motors waren aber wieder vergeblich. Die Ueberpruefung der Zuendanlage durch einen Fahrzeugelektriker ergab keinen Fehler; Batterie in Ordnung, Zuendfunken bei herausgeschraubter Zuendkerze angeblich gut.
Bei den Startversuchen spuckte der Vergaser das Benzin nach hinten an die Batterie, bzw. auch mal kleine Stichflammen. Nach Ansicht des Elektrikers ein Kraftstoffproblem. Daraufhin habe ich alle Duesen und Nadeln im Bing-Vergaser erneuert, hat wieder nichts gebracht. Auch ein anderer Vergaser von einem Oldtimerkameraden aendert nichts. Die Zuendung wurde nochmals ueberprueft, passt alles. Aber der Motor springt immer noch nicht an. Ausser einem „Poff“ oder einem Schuss in den Auspuff tut sich nichts. Die Zuendkerze (Bosch, neu) ist nach der Treterei nur maessig feucht.
Nachdem ich auf dieses Forum aufmerksam wurde, wende ich mich nunmehr mit der Bitte und Frage an Euch, wie dieses Problem geloest werden kann. Mein treuer Oldtimerkamerad hat schon sehr viel Zeit und Geduld aufgebracht, ist aber mit seinem Latein auch am Ende.
Als naechste Massnahme moechte ich noch das Zuendkabel und den Zuendkerzenstecker erneuern ?!
Ich bin fuer jeden Tipp und Hinweis von Euch dankbar.
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| 15.04.02, 14:20 Uhr |
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| Zurueck zur Uebersicht |
| Alle direkten und indirekten Antworten auf den obigen Beitrag |
Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Re: Startschwierigkeiten R25/3
| | Re: Startschwierigkeiten R25/3 [Juergen L., 15.04.02 - 14:20]
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Hallo Juergen,
ich haette zuerst auf ein Problem mit er Elektrik (insbesondere LiMa) getippt. Hatte ein aehnliches Problem wie du; konnte mein Motorrad auch partout nicht anbekommen. Hat sich heraus gestellt, dass es ein Kabelbruch in der LiMa war.
Aber du sagtest, dass du einen guten Zuendfunken hast - also wird die Elektrik (vermutlich auch Kabelbaum) ok sein.
Mal eine ganz andere Frage:
- ich gehe davon aus, dass du "frisches" Benzin im Tank hast; d.h. Benzin, dass nicht irgendwie laengere Zeit gestanden hat. Ich frage deshalb, weil eine Freundin von mir ihre Yamaha im Vorgarten ueberwintern lassen hat (mit halbvollem Tank) und das Benzin dann Wasser gezogen hat - kein Wunder also, dass wir das Bike nicht angekriegt haben. Vielleicht ist ja sowas auch bei dir der Fall? (manchmal sind die simpelsten Sachen die Loesung) ...
Als weiteres haette ich auf den Vergaser getippt. Aber du sagtest, dass du den bereits mal ausgetauscht hattest.
Was mich stutzig macht:
Du sagst "spuckte der Vergaser das Benzin nach hinten an die Batterie". Ich frag´ mich, wie denn das denn sein kann - da ja eine R25/3 ihren Luftfilter VORNE AM TANK hat (sie KANN gar nicht nach hinten spucken). Deshalb vermute ich, dass du evtl. nen falschen Vergaser drauf hast. "Original" ist ein Bingvergaser mit der Nummer 1/24/42 bzw 1/24/44. Dieses Model hat einen "Luftschlauch", d.h. der Vergaser hat einen Schlauch durch den Benzintank gezogen - bis hin zum Luftfilter, der (in Fahrtrichtung)vorne unter dem Tank befestigt ist.
Schreib doch mal bitte, welches Model des Bingvergasers du drin hast, sowie welche Duesenbestueckung... Ich tippe auf ein Vergaser-Problem.
Beste Gruesse,
Karl
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| 15.04.02, 14:48 Uhr |
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Anonymus* (Anonymer Nutzer)
| Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3
| | Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3 [* Karl, 15.04.02 - 14:48]
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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 15.04.02 (17:05 Uhr) von der Moderation ueberarbeitet!
Hallo Karl,
vielen Dank fuer Deine schnelle Antwort! Mit dem Vergaser habe ich mich etwas undeutlich ausgedrueckt. Es handelt sich um Bing-Vergaser 1/24/42, Duesen habe ich bei Stemler bestellt (Haupt-, Nadel- und Leerlaufduese). Den Luftschlauch vom Vergaser zum Luftfilter haben wir probeweise abgenommen, da wir Benzin im Luftschlauch angetroffen haben.
Was mich am meisten verwundert, ist, dass der Motor immer wieder mal gelaufen ist. Welche Kabel in der LiMa koennen bei einem Bruch besonders betroffen sein, damit die Maschine nicht mehr startet? Wir hatten die LiMa schon mal ausgebaut, als wir den Kondensator erneuert haben. Koennte beim "Einschieben" der Kabel eventuell was passiert sein? Kann man das eventuell messen?
Vielen Dank schon mal und Gruesse aus Nordbayern,
Juergen
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| 15.04.02, 15:54 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Re: Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3
| | Re: Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3 [Anonymus*, 15.04.02 - 15:54]
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Hallo Juergen,
>vielen Dank fuer Deine schnelle Antwort!
Gern geschehen :-)
Bevor ich gleich loslege, ein kleiner Hinweis ...
Wunder dich nicht, wenn bei deinem letzten Beitrag jetzt folgender Hinweis steht:
"Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 15.04.02 (17:05 Uhr) von der Moderation ueberarbeitet!"
Ich habe mir erlaubt, der Uebersichtlichkeit wegen den "alten" Text weg zu machen (das war der Text, von mir geschrieben, auf den du geantwortet hast. Der wird immer als Zitat uebernommen, wenn du ihn nicht manuell loeschst).
Also - keine Panik :-)
>Mit dem Vergaser habe ich mich etwas undeutlich ausgedrueckt. Es handelt sich um Bing-Vergaser 1/24/42, [...]
OK, dann haetten wir ja schon eine Frage geklaert.
Du hast gemeint, dass du die Duesen vom Stemler haettest. Welche Groesse haben die denn? Soweit ich weiss, muesstest du bei der Hauptduese sowas wie eine 145er drin haben, falls ich mich nicht irre.
Ich hab dir mal ne Liste mit der Bestueckung aller BING-Vergaser angehaengt. Da kannst du mal nachlesen, was du alles brauchst:

>Den Luftschlauch vom Vergaser zum Luftfilter haben wir probeweise abgenommen, da wir Benzin im Luftschlauch angetroffen haben.
Wenn keine Verbrennung stattfindet, ist ein bischen Benzin im Luftschlauch normal, vermute ich zumindest (korrigiert mich bitte, wenn nicht). Ist aber alles eine Frage der MENGE. Wieviel Benzin habt ihr denn im Luftschlauch angetroffen? Waren da "reissende Baeche & Pfuetzen" oder eher im Tropfenbereich? :-)
>Was mich am meisten verwundert, ist, dass der Motor immer wieder mal gelaufen ist. Welche Kabel in der LiMa koennen bei einem Bruch besonders betroffen sein, damit die Maschine nicht mehr startet?
Bei mir wars der schwarzbraune Kabel, der an Anschlussklemme 15 auf der Anschlussplatte geht. Ist gleich links von der Zuendspule.
>Wir hatten die LiMa schon mal ausgebaut, als wir den Kondensator erneuert haben. Koennte beim "Einschieben" der Kabel eventuell was passiert sein?
Klar - der Kabel in meinem Fall ist endgueltig abgefallen, als ich den LiMa-Deckel draufgeschraubt hatte.
>Kann man das eventuell messen?
Du hast doch gesagt, du haettest "einen guten Zuendfunken".
Also funzt die LiMa zumindest "ein bischen". Aber leider bin ich kein Elektrikexperte (das hat man bei meinem letzten LiMa-Problem gesehen *schaem*), denke aber, dass dir da Rolf, Stefan oder Wolfgang hier aus dem Forum sehr gut helfen koennen.
>Vielen Dank schon mal und Gruesse aus Nordbayern,
Gern geschehen :-)
Beste Gruesse aus Offenbach,
Karl
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| 15.04.02, 17:18 Uhr |
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Anonymus* (Anonymer Nutzer)
| Re: Startschwierigkeiten R25/3
| | Re: Startschwierigkeiten R25/3 [Juergen L., 15.04.02 - 14:20]
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hallo,
ich bin seit vorgestern solzer besitzer eines r 25/2 gespannes.
bei meiner ersten ausfahrt am wochenende benoetigte ich fuer 10 km ca 1 stunde. der motor lief immer ein paar minuten um dann auzugehen. bei mir liegt der fehler am verstopften benzinhahn. unterwegs musste ich nach jedem stehenbleiben durch den benzinschlauch pusten (um den dreck zu verteilen), um dann wieder einen knappen kliometer zu fahren um dann das selbe prozedere zu wiederholen. war sehr nett bei stroemendem regen. vielleicht haengt´s bei deiner auch mit dem benzhahn zusammen.
gruss
michael
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| 15.04.02, 18:44 Uhr |
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Karl (Moderator)
(272 Beitr., 225 Antw.)
| Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3
| | Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3 [Anonymus*, 15.04.02 - 18:44]
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Nochmals "Hallo",
moechte an dieser Stelle mal Rolf zitieren:
"drueck mal deinen Zuendschluessel richtig rein!"
Vielleicht hast du im Zuendschloss nen schlechten Kontakt
Gruesse,
Karl
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| 15.04.02, 19:28 Uhr |
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Wolfgang (Eingetragener Nutzer)
(98 Beitr., 90 Antw.)
| Re: Re: Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3
| | Re: Re: Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3 [* Karl, 15.04.02 - 17:18]
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Hi Juergen,
na das da das Moped nach 40 Jahren Stillstand so ohne weiteres angesprungen ist kann man doch schon als grossen Erfolg bezeichnen. Nun heissts nur noch den kleinen Fehler zu finden warum es nicht wieder anspringt. Fehlerquellen gibts da jede Menge doch wenn man da eine nach der anderen ueberprueft kommt man schon irgendwann darauf woran es klemmt.
Ich wuerde dir da folgende vorgehensweise empfehlen:
- Ueberpruefung des Tanks. Erstmal mit der Taschenlampe ausleuchten ob sich da kein Rost gebildet hat. Dann einmal den Benzinschlauch vom Hahnen abziehen und in ein Glas eine Spritprobe einlaufen lassen. Wenn sich da Dreck findet bist du schonmal einen Schritt weiter.
- Batteriecheck. Batterie maximal aufladen um auch genuegend Strom fuer den Startvorgang zu haben. Die Lichtmaschine liefert erst bei hoeheren Drehzahlen genuegend Strom und so sollte man an der Batterie nicht sparen
- Ueberpruefung der Zuendung. Ersteinmal wird nach dem Zuendfunken geschaut. Ein kraeftiger Funke sollte da schon vorhanden sein. Danach kontrollier den Unterbrecherabstand und Zustand. 0,4 mm Abstand und die Kontakte sollten nicht verbrannt sein. Die exakte Zuendungseinstellung ist hier noch nicht so wichtig, rumpeln tut der Motor fast schon bei jeder Einstellung.
- Der Vergaser. Mit den neuen Duesen machst du sicherlich nichts falsch, nur die passenden muessen es sein. Dazu den Vergaser noch etwas reinigen und darauf achten das der Schwimmer exakt in der dafuer vorgesehenen Kerbe sitzt
- Die Ventile. Genaue Einstellung des richtigen Ventilspieles und Kontrolle ob sie auch richtig schliessen
Soweit einmal die Punkte die mir so dazu einfallen. Probier einfach mal alles der Reihe nach durch und dann wird sich das Moped schon wieder in Fahrt bringen lassen.
Wolfgang
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| 15.04.02, 22:25 Uhr |
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Stefan (Eingetragener Nutzer)
(68 Beitr., 68 Antw.)
| Re: Startschwierigkeiten R25/3
| | Re: Startschwierigkeiten R25/3 [Juergen L., 15.04.02 - 14:20]
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Hi,
ich haette da auch noch zwei Ideen:
1. Tankentlueftung verstopft. Wenn der Motor mal wieder nicht will, den Tankdeckel oeffnen und nochmal versuchen. Wenn sich das Oeffnen anhoert als wuerde man einen Korken aus der Weinflasche ziehen, dann ist er verstopft.
2. Zuendkerzenstecker defekt, hatte ich mal an einer Vespa, die lief ca. 1km und ging dann aus. War der Stecker wieder abgekuehlt, konnte man wieder 1km fahren.
Gruss
Stefan
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| 16.04.02, 8:26 Uhr |
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Kees (Eingetragener Nutzer)
(21 Beitr., 20 Antw.)
| Re: Startschwierigkeiten R25/3
| | Re: Startschwierigkeiten R25/3 [Juergen L., 15.04.02 - 14:20]
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Hallo Jurgen,
Nur so ein idee. Ist die Zuendspulle noch gut? Du konntest eine interne kurzschluss haben. Dan siehst du vielleicht ein fuenkchen wenn die Kerze aussen ist, aber wenn er ins motor steckt geht es nicht mehr. Mit eine Funckenstrecke konntest du wenigstens die Ausgangsspannung ermitteln. Du kannst es finden auf meine homepage (www.geocities.com/bmwkees). Suche unter Ignition - Tips. Mit dieses Ding solttest du wenigstens 6 mm lange Funcken bekommen, meistens mehr. Wenn die Zuendung nun auch noch am richtiges moment kommt, soll es genug sein zum starten.
Kees
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| 17.04.02, 8:48 Uhr |
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Juergen L. (Eingetragener Nutzer)
(3 Beitr., 2 Antw.)
| Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3
| | Re: Re: Startschwierigkeiten R25/3 [Kees, 17.04.02 - 8:48]
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Hallo Kees,
vielen Dank fuer Deinen Tipp. Ich habe noch eine Original-Zuendspule gefunden und diese pruefen lassen (Zuendfunkenstrecke). Nachdem die Spule nach Ansicht des Pruefers sehr gut war, habe ich diese eingebaut und gleichzeitig das Zuendkabel und Zuendkerzenstecker erneuert. Und siehe da, 3 mal getreten und die Maschine lief! Ob es letztendlich die Spule war, lasse ich demnaechst noch pruefen.
Viele Oldtimergruesse,
Juergen
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| 17.04.02, 9:23 Uhr |
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Juergen L. (Eingetragener Nutzer)
(3 Beitr., 2 Antw.)
| Re: Startschwierigkeiten behoben !!!!
| | Re: Startschwierigkeiten R25/3 [Juergen L., 15.04.02 - 14:20]
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Hallo Oldtimerkameraden,
ich kann es selbst noch nicht fassen, aber die Maschine laeuft! Nachdem ich eine Ersatzzuendspule (Original) gefunden habe, und diese nach der Pruefung fuer in Ordnung befunden wurde, habe ich die Spule inc. neuem Zuendkabel und Kerzenstecker eingebaut. Ausserdem habe ich alle Kabel, die vom Kabelbaum in die LiMa fuehren, nochmal herausgezogen, auf eventuelle Bruchstellen untersucht und mit viel Gefuehl wieder zurueckgeschoben. Welche dieser Massnahmen nun zum Erfolg gefuehrt haben, kann ich letztendlich (noch) nicht sagen. Die alte Zuendspule lasse ich jedenfalls noch pruefen (kostet 5,- €).
Die Messung der Zuendfunkenstrecke, wie im Beitrag von Kee angesprochen, ist auch gut im Kupferwurm beschrieben (den hab´ich mir sofort bestellt, als ich es hier gelesen habe). Ein Pruefgeraet wird bei Louis GmbH fuer 5 - 8 € ange-boten. Werde ich mal ausprobieren. Fazit fuer mich ist, dass man sich offensichtlich nicht alleine auf den optisch guten Zuendfunken verlassen kann.
Die Maschine springt jedenfalls jetzt sofort an. Sollte sich das wieder aendern, kann meines Erachtens nur noch etwas am Kabelbaum sein.
Fuer alle Beitraege und Hinweise moechte ich mich bei Euch allen bedanken. Das Forum werde ich waermstens weiter empfehlen.
Vielen Dank noch mal,
Juergen
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| 17.04.02, 9:44 Uhr |
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Kees (Eingetragener Nutzer)
(21 Beitr., 20 Antw.)
| Re: Re: Startschwierigkeiten behoben !!!!
| | Re: Re: Startschwierigkeiten behoben !!!! [Juergen L., 17.04.02 - 9:44]
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Gut.
Vergesse jedoch nicht das diese Zuendspulen gewohn sind mit hitze auch kaput zu gehen. Das sieht dan so aus: Du fahrst eine viertelstunde. Dan geht die Motor aus. Du kickst ihm verzweifelt an und nichts geht. Wenn du dan ganz frustriert bist kuelt die Spule wieder ab und ploetzlich funktioniert es wieder. Das selbe kann auch auf eine defecte Kondensator schliessen. Also wenn du diese Spule testet soltest du ihm eigentlich ein wenig heiss machen.
Kees
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| 18.04.02, 8:22 Uhr |
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